KiWi Kieler Wirtschaftsförderung

WAYS TO SOLUTIONS: Innovationen aus dem echten Norden auf der Hannover Messe

Universität Kiel und ihre Partner werben auf weltgrößter Industriemesse für Forschungs- und Industriestandort Schleswig-Holstein – Ministerpräsident eröffnet CAU-Stand – Europäischer Röntgenlaser XFEL bietet Unternehmen Kooperationen an

Wissenschaft trägt wesentlich zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes bei. Vom 23. bis 27. April zeigen die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und ihre Partner auf der Hannover Messe, wie innovationsstark der Forschungs- und Industriestandort Schleswig-Holstein ist. „Nach dem gelungenen Auftritt im vergangenen Jahr freuen wir uns sehr, dass wir diesmal mit dem Land, der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH), der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft (KiWi) und dem Europäischen Röntgenlaser XFEL vier starke Partner an unserer Seite haben. Unter dem Motto ‚WAYS TO SOLUTIONS‘ (‚Wege zu Lösungen‘) stellen wir auf der weltgrößten Industriemesse exzellente CAU-Forschung und ihren Beitrag zu Innovation und Wohlstand heraus“, kündigte Uni-Präsident Professor Lutz Kipp am Montag, 12. Februar, in Kiel an.

Schleswig-Holstein-Tag mit Ministerpräsident Daniel Günther

Auf 250 Quadratmetern werben die vier Partner in der Messehalle 2 (Research&Technology) mit Präsentationen, Fachvorträgen und Exponaten rund um die Themen Forschung, Wissenstransfer, Patente und Gründungsinitiativen gemeinsam für den Wissenschafts- und Industriestandort Schleswig-Holstein. Erstmals gibt es am Montag, 23. April, einen Schleswig-Holstein-Tag auf der Hannover Messe. „Ich freue mich, dass das Land am Eröffnungstag der Messe am Stand der CAU zu einem Empfang ‚Wirtschaft trifft Wissenschaft – Wissenschaft trifft Wirtschaft‘ einlädt. Viele innovative Ideen und Technologien werden in Schleswig-Holstein entwickelt. Daher haben wir allen Grund, uns selbstbewusst auf der weltgrößten Industriemesse zu präsentieren“, sagt Ministerpräsident Daniel Günther. Dr. Bernd Bösche, Geschäftsführer der WTSH, ergänzt: „Eine wichtige Aufgabe der WTSH ist es, Unternehmen und Hochschulen zielgerichtet zu vernetzen und Kooperationen anzuregen. Eine solche Zusammenarbeit bringt für beide Seiten erkennbare Vorteile. Das möchten wir gern gemeinsam mit der CAU auf der Hannover Messe an ausgewählten Beispielen verdeutlichen.“

Kiel Solutions auf der Hannover Messe

Am Donnerstag, 26. April, verbringt die Kieler Wirtschaftsförderung mit Unternehmerinnen, Unternehmern, Gründerinnen, Gründern und Nachwuchsfachkräften aus den Zukunftsbranchen Industrie und Digitale Wirtschaft einen Tag auf der Messe. Am Nachmittag präsentiert sich auf dem CAU-Stand unter dem Motto „Kiel Solutions“ der Wirtschaftsstandort Kiel mit seiner ganzen Vielfalt: vom Weltmarktführer über erfolgreiche Beispiele des Wissenstransfers aus der Hochschule in die Wirtschaft bis hin zu innovativen Produktentwicklungen und Zukunftsquartieren. „Aus der Forschung in die Wirtschaft, von der Innovation zum Markt, von der Idee zum Produkt. Seite an Seite zeigen wir die Stärken und die Innovationskraft des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Kiel“, freut sich Werner Kässens, Geschäftsführer der KiWi, auf den gemeinsamen Auftritt. Mit einer einzigartigen Mischung aus Networking und Inspiration werden auf der Messe bestehende Kontakte ausgebaut und neue geknüpft. „Die einfache und wirksame Idee ist, Unternehmen, Gründer, innovative Quartiere, Hochschule, Nachwuchs und Institutionen miteinander zu verbinden. Man muss es eben nur tun. So wie hier“, lobt Kässens die CAU-Initiative.

Europäischer Röntgenlaser XFEL bietet Industrie Kooperationen an

Erstmals präsentiert sich in diesem Jahr auch der Europäische Röntgenlaser XFEL auf dem CAU-Stand in Hannover. Die von elf Ländern getragene Forschungsanlage der Superlative im schleswig-holsteinischen Schenefeld steht beispielhaft für die wissenschaftliche und grenzübergreifende Zusammenarbeit. Hier werden ultrakurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich erzeugt – 27.000 Mal in der Sekunde und mit einer Leuchtstärke, die milliardenfach höher ist als die der besten Röntgenstrahlungsquellen herkömmlicher Art. Der weltweit größte Röntgenlaser eröffnet damit völlig neue Möglichkeiten für Forschende und industrielle Anwender. So lassen sich mit den ultraschnellen Röntgenblitzen atomare Details von Viren und Zellen entschlüsseln, dreidimensionale Aufnahmen aus dem Nanokosmos machen, chemische Reaktionen filmen oder Vorgänge wie die im Inneren von Planeten untersuchen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir auf der Hannover Messe auf unsere Dienstleistungs- und Kooperationsangebote aufmerksam machen können“, erklärt European XFEL-Geschäftsführer Professor Robert Feidenhans’l und hofft auf viele ergiebige Gespräche mit interessierten Unternehmen. Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit der Industrie gebe es viele. Feidenhans’l: „Am European XFEL können internationale Forschergruppen oder Unternehmen komplexe Instrumente nutzen, um ihre Experimente zu machen. Wir tragen damit dazu bei, die Natur besser zu verstehen und innovative neue Technologien zu entwickeln. Sie können selbst mit unserer Anlage forschen und sich von unseren Expertinnen und Experten beraten lassen. Oder sie entwickeln und erproben mit uns gemeinsam neue, marktfähige Technologien.“ Denkbare Anwendungsgebiete seien neuartige Komponenten für intelligente Stromnetze, neue Materialien für die Luftfahrt, Wirkstoffforschung für neue Medikamente oder neue Ansätze für eine höhere Rechenleistung und Speicherkapazität bei Computern. „Die Bandbreite der Projekte, an denen European XFEL und Industrie gemeinsam arbeiten können, ist groß“, so der Physiker.

Das vollständige Programm ist in Kürze online einsehbar unter www.uni-kiel.de/hannovermesse.

 

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