Hightech – strandOrt

Das Zukunftsareal in Kiel Friedrichsort

Ein geschichtsträchtiges Areal wird zum Hightech–strandOrt. Optimale Bedingungen für die Entstehung neuer Technologien, für die Bahntechnik und für das produzierende Gewerbe bietet dieses Zukunftsareal in Kiel Friedrichsort. Hier entwickelt sich ein Ort der Produktion und der Innovation.

Gewerbefläche  mittelfristig

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Philip Weiß

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Das Quartier

Über 150 Jahre Geschichte im Lokomotiv-, Rüstungs- und Motorenbau prägen das Zukunftsareal in Kiel Friedrichsort, außerdem eine Seefestung aus dem 17. Jahrhundert und der angrenzende Falckensteiner Strand. Jetzt wird das Gebiet zum Hightech–strandOrt.

Als gewerblich-industrieller Standort war und ist das Gelände in Friedrichsort von großer Bedeutung für die Landeshauptstadt. Der Hightech–strandOrt wird in Zukunft der innovative Standort für Industrie, Produktion und Digitalisierung innerhalb der Stadtgrenzen sein. Eine sehr gute verkehrliche Anbindung zu Land, zu Wasser und zu Luft, die Nähe zu den Hochschulen und die damit verbundene Verfügbarkeit von Fachkräften bieten dafür ideale Voraussetzungen.

Im südlichen Teil der Gewerbefläche hat die Caterpillar Motoren GmbH & Co KG ihren Sitz. Der nördliche Teil des Geländes war mit seinen Gleisanschlüssen und Produktionshallen lange Zeit Sitz des weltweit agierenden Lokomotiv- und Bahninfrastruktur-Herstellers Vossloh.

Das Projektgebiet der Kieler Wirtschaftsförderung bezieht sich auf diesen – etwas 34 ha großen – nördlichen Teil des Gewerbegebiets. Aktuell befinden sich hier etwa 30 Produktions- und Lagerhallen in unterschiedlichen Erhaltungszuständen, außerdem Gleisanschlüsse, die wieder in Betrieb genommen werden. In den kommenden Jahren werden das Gelände und die baulichen Anlagen aufwendig revitalisiert – inklusive einer modernen verkehrlichen und technischen Erschließung.

In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Kiel wird außerdem eine Anbindung an den historischen Ortskern Alt-Friedrichsort geschaffen. Die Seefestung und der Falckensteiner Strand sollen künftig einen großen Freizeitwert bieten und für die Mitarbeiter angesiedelter Unternehmen eine hohe Aufenthaltsqualität schaffen.

Wenden Sie sich bei Interesse oder bei Fragen zum Hightech-strandOrt sehr gern an uns!

Entwicklung

Der nördliche Teil des Gewerbegebiets wird in den kommenden Jahren aufwendig revitalisiert. Das gesamte Areal misst etwa 34 ha, darunter 11 ha Hallenfläche, fast 1 ha Büro- und Sozialfläche und 9 ha Grundstücksfläche zur Entwicklung.

Ziel ist es, qualifizierte Gewerbeflächen mit attraktivsten Standortbedingungen für die Ansiedlung neuer Unternehmen zu schaffen und eine sinnvolle, effiziente und wertschöpfende Nutzung umzusetzen. Allein für den Ankauf und die Revitalisierung des nördlich gelegenen Projektgebiets der Kieler Wirtschaftsförderung wird in den kommenden Jahren mit Investitionen in Höhe von etwa 60 Millionen Euro seitens der Landeshauptstadt Kiel gerechnet.

Bei der Neuordnung des Gesamtgeländes – sowohl des Projektgebiets der Kieler Wirtschaftsförderung als auch der angrenzenden Flächen, Zuwegungen und Erholungsräume – werden gewerbliche, soziale und naturräumliche Entwicklungsziele verfolgt.

Die vorhandenen Gleisanlagen werden instandgesetzt und wieder in Betrieb genommen. Im Rahmen der Revitalisierung wird außerdem die gesamte Ver- und Entsorgung neu hergestellt – das betrifft das Straßennetz, das Stromnetz, das Wärmenetz, die Lösch- und Trinkwasserleitungen sowie die Entwässerungsleitungen- und Systeme.

Die aktuelle Situation des Privatgeländes wird aufgelöst – künftig werden Teile des Projektgebiets durch öffentlich gewidmete verkehrliche Infrastruktur zugänglich gemacht. Aktuell können Flächen angemietet, perspektivisch ggf. auch gekauft werden. Ein Bebauungsplan ist noch nicht vorhanden. Das Plangebiet wird planungsrechtlich in seinem gewerblich genutzten Kern nach § 34 BauGB beurteilt. Die naturnahen Randbereiche werden nach § 35 BauGB beurteilt und nicht bebaut.

Lage und Anbindung

Das Projektgebiet der Kieler Wirtschaftsförderung liegt im Norden der Landeshauptstadt Kiel auf der Westseite der Kieler Förde, etwa neun Kilometer nördlich der Kieler Innenstadt.

Die Fläche ist verkehrlich sehr gut angebunden. Straßengebunden werden die Autobahnen A215, A210, A21 und A7 über die B503 erreicht. Schienengebunden besteht eine Verbindung über den Anschlusspunkt Schusterkrug an das Streckennetz der Deutschen Bahn in Neuwittenbek. In etwa drei Kilometern Entfernung befindet sich der Airpark Holtenau mit dem Verkehrslandeplatz Kiel. Durch die direkte Wasserlage der Landeshauptstadt Kiel besteht über die Ostsee und den Nord-Ostsee-Kanal Anschluss an internationale Seewege.

Das Projektgebiet in Kiel Friedrichsort wird im Norden durch die Straße Brauner Berg, den Palisadenweg und durch Grünflächen begrenzt. Im Osten grenzen der Deichweg und der Falckensteiner Strand, südlich das Betriebsgelände der Firma Caterpillar und die Falckensteiner Straße. Im Westen verläuft die Projektgebietsgrenze entlang der bestehenden Gleisanlagen. Das Stadtteilzentrum von Friedrichsort befindet sich westlich in direkter Nachbarschaft zum Projektgebiet.